Was in Familien krank macht und was heilt










Krankheiten folgen eigenen Gesetzen, und daher sollte eine sorgfältige medizinische Betreuung selbstverständlich sein. Doch immer wieder hat sich gezeigt, dass sie auch etwas zu tun haben können mit systemischen Verstrickungen in Familien. Wenn es in einer Familie Personen mit einem schweren Schicksal gab oder wenn Personen ausgeklammert wurden, dann kann das eine Ursache sein für eine seelische oder eine körperliche Krankheit in der Kinder- oder Enkelgeneration.

Sofern systemische Verstrickungen eine Rolle spielen, kann eine Aufstellung eine Unterstützung sein für die ärztliche Behandlung. Dann kann das "In - den - Blick - Nehmen" der Personen mit schwerem Schicksal, das Würdigen ihres Schicksals, das Zustimmen zu dem, was war, und das Einnehmen des eigenen Platzes neben den Eltern als sehr hilfreich erlebt werden.

Zu speziellen Krankheiten lässt sich darüber hinaus feststellen:

Bei Depressionen besteht oft ein Zusammenhang mit dem Verlust eines Elternteiles oder mit der Weigerung, von den Eltern zu nehmen bzw. die Eltern anzunehmen.

Die Weigerung, die Eltern als Eltern anzunehmen, kann auch bei Krebs eine Rolle spielen; insbesondere ist in vielen Fällen bei Brustkrebs festzustellen, dass die Beziehung zur Mutter sehr belastet ist.

Abwertung, Ausklammerung und Missachtung des Vaters durch die Mutter bilden immer wieder den Hintergrund, wenn eine Tochter Bulimie entwickelt. Auch kann ein Zusammenhang bestehen mit einer Trennung der Eltern. Bei Magersucht eines Mädchens kann sich ein Mädchen innerlich sagen: "Lieber verschwinde ich als du, lieber Papa".

Eine Erkrankung, die mit einer Missachtung und Ausklammerung eines früheren Partners in Verbindung stehen kann, ist die Neurodermitis. Dann kann es sehr hilfreich sein, wenn der frühere Partner der Mutter oder die frühere Partnerin des Vaters gewürdigt werden.

















































































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